150 Jahre Edmund Adler
Der 150. Geburtstag von Edmund Adler im heurigen Jahr bietet Gelegenheit, neben dem Werk auch auf das bewegte Leben des Mannersdorfer Malers zu blicken. In den letzten Jahren konnten einige neue und mitunter auch überraschende Details zur Herkunft und Biografie von Adler geklärt werden. Daher möchte die Edmund-Adler-Galerie mit einer Ausstellung dem 150-jährigen Jubilar gedenken.
Mai-Juni 2026
Jeden Sonntag 14:00-16:00 Uhr
Edmund-Adler-Galerie
Schloss Mannersdorf, Hauptstraße 48
20 Jahre Edmund-Adler-Galerie
150 Jahre Edmund Adler
Im Jahr 2026 feiert die Edmund-Adler-Galerie ihr 20-jähriges Bestehen. Seit ihrer Eröffnung im Herbst 2006 präsentiert die museale Sammlung das Leben und Werk des akademischen Malers Edmund Adler. 2026 jährt sich zudem der 150. Geburtstag von Edmund Adler, der 1876 geboren worden war.
Im doppelten Jubiläumsjahr wird im Frühjahr eine Geburtstagsfeier zum 150er Neues zum Leben von Edmund Adler präsentieren. Im Herbst folgt eine Feier zum Galeriejubiläum, bei der bisher noch nicht gezeigte Werke Adlers im Mittelpunkt stehen.
Eine museale Sammlung zum Leben und Werk
des Mannersdorfer Malers
Seit 2006 widmet sich die Edmund-Adler-Galerie als museale Sammlung dem Leben und Werk des Mannersdorfer Malers. In den historischen Räumen des Barockschlosses, inmitten des Stadtkerns von Mannersdorf, erleben Sie die facettenreichen Werke Edmund Adlers.
Edmund Adler wurde 1876 in Wien geboren. 1894 inskribierte er erstmals an der Wiener Akademie der bildenden Künste, wo er zur Jahrhundertwende eine solide künstlerische Ausbildung unter Christian Griepenkerl genoss. Nach einem Studienaufenthalt in Rom ließ sich Adler 1910 in Mannersdorf nieder. Die Mannersdorfer:innen sollten von nun an die Modelle seiner Zeichnungen und Gemälde werden.
Die barocke Landresidenz der Gräfin Fuchs-Mollard
Die im Stadtkern von Mannersdorf gelegene Schlossanlage entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aus dem herrschaftlichen Meierhof heraus. Das Schloss spiegelt die höfisch-städtische Barockarchitektur Wiens wider. Die Bautätigkeit im 18. Jahrhundert ist auf Maria Karolina Gräfin Fuchs-Mollard zurückzuführen, die nach dem Tod ihres Mannes 1719 Herrschaftsinhaberin wurde. Maria Theresia, deren Erzieherin die Gräfin war, besuchte ihre „liebe Füchsin“ unzählige Male auf deren Landsitzen in Mannersdorf und Sommerein. Neben dem Treppenhaus mit originalem Gittertor und Holzstufen, sind auch die Edmund-Adler-Galerie und der Maria-Theresien-Saal mit seinem einzigartigen Deckenfresko zu besichtigen.
